Sylvesterfahrt 2009

Sylvester 2009
Zu einer Silvesterfahrt trafen sich Frank, Herbert, Peter und Harald bei 4° Lufttemperatur und strömenden Regen an der Rur in Küchelscheid. Dieses obere Teilstück der Rur konnte Dank eines unbekannten (oder ungenannten??? ) „Sägemeisters“ fast baumfrei befahren werden. Bei einem Pegel in Reichenstein von knapp 50cm stand bei einem wunderschöner Wasserstand einer Befahrung nichts mehr im Wege. Unser Ziel war der Parkplatz / Brücke Grünental.

1

Schnell wurde sich angezogen und los gings. Bei flotter Fahrt machte es nochmals richtig viel Spass das oberste Rurtal zu befahren.

Bei dem Wetter kam auch von allen Seiten noch Zuschusswasser dazu.
Es war ja Peters erste Fahrt bei diesem Wasserstand und „dicke Backen“ waren vorprogrammiert.

4

An der Brücke war die erste Bewährungsprobe, aber bei dem Wasserstand ging es völlig problemlos.

Flott ging es weiter Richtung Dreistegen. Zwischendurch mußten zwar die Hände immer wieder „aufgetaut“ werden, aber es machte allen großen Spass.

Kurz nach der Brücke ging es dann los .
Einmal kurz nicht aufgepasst und schon war eine Schwimmeinlage von Peter angesagt. Er konnte aber schnell aus dem Wasser kommen und auch das Boot konnte sofort geborgen werden.6

Etwas durchgefroren fuhren wir dann weiter. Einige spritzige Stellen wurden bis Dreistegen noch gemeistert .

Am Parkplatz wurde dann die Stufe umtragen und die Fahrt ging auf der Rur weiter.
Der Perlenbach brachte nochmals die gleiche Wassermenge hinzu.

Durch die Sadt war es herrlich. Die regenfest eingemummelten Monschau-Touristen bestaunten uns wie üblich, dass wir bei diesem Wetter auf den Bach gingen.
Leider forderte die Temperatur von Franks Fotoapparat Tribut. Ab Dreistengen waren die Akkus leer und es konnten keine weiteren Fotos gemacht werden.
Durch die höhere Wassermenge wurde es in einigen Ecken herrlich wuchtig.
Am Brauereiwehr kam Peter in „leichte“ Schwierigkeiten, da er im Auslauf kurz festgehalten und quergedreht wurde. Hilfestellung von Harald, tiefes und energisches Stützen von Peter führte dazu, das er nicht aussteigen mußte. Hier bewährte sich das häufige Stütztraining u.a. in der Schwimmhalle
Für die Befahrung des Favoritentöters brauchte es zwar bei Peter einiger Überzeugungskünste, aber nach der erfolgreichen Meisterung dieser Passage kam im Originalton aus Peters Mund:
„Da ist ja wahnsinnig, was da für ein Druck drauf ist.“
Da die Außentemperatur jetzt doch merklich sank, fuhren wir dann noch auf schnellem Wasser bis Grünental. Dort angekommen konnten erstmal die Hände wieder in einen beweglichen Zustand gebracht werden.
Alle Beteiligten freuten sich jetzt auf ein warmes Bad.
Als Resumé kann man sagen, dass diese spontane Jahresabschlußfahrt eine super Veranstaltung war.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*